Unbehandelt (No indications of heating/treatment) – Farbe und Struktur vollständig naturbelassen.
Intense to Rich Red – hochgesättigtes, dichtes Rot mit außergewöhnlicher Farbtiefe und Präsenz.
Außergewöhnliches Großformat – Spinelle über 5 ct in dieser Farbqualität gehören zur absoluten Spitzenklasse.
Antique Cushion Cut – archaischer Schliff mit großem Farbkörper, Tiefe und ruhiger autoritärer Präsenz.
Hohe Transparenz & starke Lichtreaktion – trotz Größe bleibt der Stein lebendig und farbaktiv.
Kleine natürliche Kantenbeschädigung (offen deklariert) – ein sehr kleiner Chip an der Tafelkante, mit bloßem Auge kaum sichtbar; nur unter Vergrößerung erkennbar.
Charakter‑ und Sammlerstein auf Weltklasse‑Niveau – kein perfektionistisches Laborstück, sondern ein historisch anmutendes Natur‑Icon.
Imperial Scarlet ist kein Edelstein. Er ist eine Erscheinung.
Dieser unbehandelte 6.65 ct Spinell aus Mogok (Myanmar) zeigt eine intensive bis satte rote Farbe, wie sie nur in Ausnahmefällen vorkommt. Der breite, archaische Antique Cushion Cut verstärkt diese Wirkung und verleiht dem Stein eine massive, fast skulpturale Präsenz. Farbe steht hier nicht auf der Oberfläche – sie sitzt im Kern.
Im Licht offenbart Imperial Scarlet Tiefe statt Blitzen. Große Facetten sammeln das Licht, reflektieren es ruhig und erzeugen einen Eindruck von Gewicht, Würde und Dauer. Genau diese ruhige Autorität unterscheidet diesen Spinell von kleineren, helleren Steinen. Das Aufblitzen der Facetten im typischen Burma-Rot wirkt mystisch.
Am Rand der Tafel ist ein sehr kleiner natürlicher Chip vorhanden, der mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar ist und nur unter Vergrößerung sichtbar wird. Dieser wird bewusst nicht kaschiert oder verschwiegen. Er ist Teil der Reise dieses Steins – ein Zeugnis von Herkunft, Alter und natürlichem Materialprozess. Für Kenner mindert dies nicht den Charakter, sondern bestätigt ihn. Der Chip hat keinen Einfluss auf die Brillanz des Steins, auch gibt es keine darunterliegenden Risse etc. Auf der Seitenansicht von Links ist der Chip an der Oberkante sichtbar (weiss). Gerne erstelle ich Detailfotos auf Anfrage!
Imperial Scarlet richtet sich an Sammler, die verstehen, dass absolute Natur nicht makellos ist – sondern einzigartig. Ein Stein dieser Größe, Farbe und Herkunft gehört nicht in Serienproduktion und nicht in Vergleichstabellen.
Er gehört gefunden.
Hinweis Chip:
Chip an Tafelfacette. mit Auge kaum sichtbar
Kein Einfluss auf Lichtbrechung, keine Risse im Stein (mikroskopisch untersucht)
Nachschleifen optional möglich, jedoch bei Spinell immer etwas kritisch aufgrund Härtegrad
Zu erwartender Gewichtsverlust laut Schleifer ca. 0.3-0.5ct (Neuschliff der gesamten Tafel+ Rundiste).
Preisreduktion -CHF 4000.-
Kostenaufwand für Schleifen + Neuzertifizierung beläuft sich auf ca. CHF 800.- - 1000.-
Lotus Gemology (Bangkok) – Boutique‑Labor für Farbedelsteine.
Schwerpunkte: Identifikation, Behandlungserkennung und Herkunftsbestimmung (insb. Rubin, Saphir, Spinell); strikte, ästhetikorientierte Report‑Philosophie („the GEM is the most important part of gemology“) und eigenständige Forschung. Stärken & Relevanz: sehr hohe Expertise im Mikro‑Bereich (Hyperion‑Datenbank mit hunderten/tausenden Inklusions‑Fotomikrografien, frei zugänglich), rege Publikation & Vorträge; Online‑Report‑Verifikation vorhanden. Im Handel als renommiertes Speziallabor (Tier‑2) neben den großen, traditionell etablierten Top‑Labs positioniert; besonders geschätzt bei Farbstein‑Kennern, wenn klare, handelsnahe Befunde + Bildsprache gefragt sind.
Weitere Informationen
Kurzbeschreibung
Spinell ist ein edler Schmuckstein, der durch seine breite Farbpalette von Rot über Pink bis Blau und Schwarz fasziniert und historisch lange mit Rubin und Saphir verwechselt wurde – selbst berühmte Kronjuwelen wie der „Black Prince’s Ruby“ entpuppten sich später als Spinell. Er stammt aus Fundorten wie Myanmar, Sri Lanka, Tansania, Afghanistan und Russland und zeichnet sich durch hohe Brillanz, gute Härte und natürliche Reinheit aus. Besonders begehrt sind kräftige rote, pinkfarbene und blaue Spinelle, die heute zu den wertvollsten Farbsteinen zählen. Durch wachsende Sammlernachfrage und steigende Seltenheit hat Spinell in den letzten Jahren deutlich an Wert gewonnen.
Deep Dive
Spinell besitzt eine lange Geschichte, da er über Jahrhunderte als Rubin oder Saphir fehlidentifiziert wurde – erst 1783 wurde er wissenschaftlich als eigenes Mineral erkannt. Heute ist er für seine außergewöhnliche Farbvielfalt bekannt, darunter Rot, Pink, Orange, Blau, Violett, Schwarz sowie seltene Cobalt‑ und Mahenge‑Farben. Die wichtigsten Fundorte liegen in Myanmar, Sri Lanka, Tansania (Mahenge), Afghanistan, Russland und Madagaskar. Aufgrund seiner Härte von 8 und seiner starken Brillanz eignet sich Spinell sehr gut für hochwertigen Schmuck. Besonders wertvoll sind reinrote Spinelle aus Myanmar sowie die neonartig leuchtenden Pink‑Spinelle aus Mahenge. Auch kräftig blaue, cobaltfarbene Spinelle erzielen sehr hohe Marktpreise, wenn sie stark gesättigt sind. Dunklere oder graustichige Spinelle sind dagegen deutlich günstiger. Die steigende Wertschätzung durch Sammler und die wachsende Seltenheit hochwertiger Vorkommen haben Spinell in den letzten Jahren zu einem Investment‑Edelstein gemacht. Die Preise bewegen sich – je nach Farbe und Qualität – von wenigen Hundert bis hin zu mehreren Tausend Dollar pro Karat, vor allem bei reinen Rot‑ oder Cobalt‑Spinellen.
Wertentwicklung
+30–60 % Wertzuwachs in den letzten ~10 Jahren für hochwertige Spinelle, je nach Farbe, Region und Größe.
(Konservativ geschätzt auf Basis der dokumentierten Marktverknappung, der steigenden Sammlernachfrage und stark gestiegener Preisbereiche.)
Werttreiber
Der wichtigste Werttreiber bei Spinell ist die Farbe, wobei kräftige Rot‑, Pink‑Rot‑ und intensiv blaue Cobalt‑Spinelle die höchsten Preise erzielen. Zusätzlich steigern Herkunft (v. a. Burma und Mahenge), hohe Reinheit, seltene Größen über 3–5 ct sowie ein präziser Schliff den Wert erheblich. Seltene Farben wie Mahenge‑Pink oder Cobalt‑Blau sind extrem knapp und daher besonders preisstark. Insgesamt wird der Markt stark durch Sammlernachfrage, Knappheit und die wachsende Anerkennung von Spinell als eigenständigem Edelstein getrieben.