Ural Stratum ist ein Smaragd, der sich deutlich von klassischen Erscheinungsbildern abhebt. Während viele Smaragde durch eine dichte, diffuse Struktur geprägt sind, zeigt dieser Stein eine klar definierte, nahezu lineare Innenarchitektur.
Vertikale Strukturen ziehen sich sichtbar durch den gesamten Stein und verleihen ihm eine ausgeprägte Richtung. Diese Linien wirken nicht zufällig, sondern fast organisiert, was dem Stein eine ungewöhnlich präzise Erscheinung gibt.
Der Farbton liegt im Bereich eines kühlen, leicht bläulichen Grüns und bleibt über die gesamte Fläche stabil. Durch die gute Transparenz tritt die innere Struktur deutlich hervor und wird nicht durch Trübungen überlagert.
Im Vergleich zu stärker „vernebelten“ Smaragden entsteht hier keine flächige, sondern eine gerichtete Wirkung. Licht wird entlang der inneren Achsen geführt und erzeugt eine klare, technische Anmutung.
Die Charakteristik dieses Steins entspricht Erscheinungsbildern, die man aus historischen Ural-Smaragden kennt. Diese Lagerstätten sind heute stark eingeschränkt, und entsprechendes Material ist nur noch selten im Markt verfügbar. Eine optionale Zusatz-Zertifizierung zur Herkunft ist problemlos machbar.
Ural Stratum ist kein Stein für klassische Perfektion. Seine Stärke liegt in der Struktur – in einer Klarheit, die nicht aus Reinheit, sondern aus innerer Ordnung entsteht.
Smaragd Ural Stratum.Schlagworte: Character Gemstone, Emerald, Galaxy View, Gemstone, Gemstones, Green Gemstone, inclusion gem, Macroview, Russian Emerald, transparent, untreated gemstone.Karat: 1.86 ct;Farbe: Green;Schliff: Emerald Cut;Schliffform: Emerald Cut;Abmessungen: 9.39 x 6.13 x 3.95;Behandlung: Minor oil;Transparenz: Transparent;Herkunft: Russland / Ural;Country of Origin: Russland / Ural;Besonderheiten: Extrem seltene Herkunft, diese Smaragde sind heute nur noch selten zu finden - wenn überhaupt. ;Zertifikat-Labor: IGI.
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Technische Daten
Gewicht (ct)
1.86
Maße (mm)
9.39 x 6.13 x 3.95
Form/Schliff
Emerald Cut
Farbe
Green
Transparenz
Transparent
Behandlung
Minor oil
Zertifikat (Labor)
IGI
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Besonderheiten
Extrem seltene Herkunft, diese Smaragde sind heute nur noch selten zu finden - wenn überhaupt.
Eines der größten unabhängigen Gemmologielabore weltweit mit globaler Präsenz; stark im Diamant‑Segment (natürlich & lab‑grown) und farbigen Edelsteinen. IGI steht im Handel für hohe Prüfkapazität, standardisierte Prozesse und schnelle Online‑Verifikation (Report‑Check). In vielen Märkten als Tier‑1/2‑Referenz genutzt – besonders, wenn skalierbare, international anerkannte Reports mit klarer Online‑Prüfung benötigt werden.
Weitere Informationen
Kurzbeschreibung
Smaragde gehören zu den ältesten und begehrtesten Edelsteinen der Welt und wurden bereits in Ägypten, im Römischen Reich und später in Kolumbien verehrt. Heute stammen die wichtigsten Smaragde aus Kolumbien, Sambia, Brasilien – und zunehmend auch Nigeria, das wegen seiner tiefgrünen, klaren Qualitäten immer mehr Beachtung findet. Moderne Märkte bevorzugen transparente, gut gesättigte Steine mit minimalem Öl. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach ethisch gewonnenen Smaragden, insbesondere aus Ländern mit wachsender Professionalisierung des Sektors wie Nigeria. Durch begrenzte Verfügbarkeit und intensive Nachfrage bleiben hochwertige Smaragde wertstabil bis wertsteigernd.
Deep Dive
Smaragde haben eine jahrtausendealte Geschichte und wurden bereits von den alten Ägyptern abgebaut, bevor Kolumbiens Minen im 16. Jahrhundert die Welt dominierten. Heute stammen die bedeutendsten Qualitäten aus Kolumbien, Sambia und Brasilien – doch in den letzten Jahren hat sich Nigeria als aufstrebender Produzent etabliert, dessen Smaragde für ihren besonders tiefgrünen Farbton und überraschend gute Klarheit zunehmend geschätzt werden. Die wichtigsten nigerianischen Abbaugebiete liegen im Jos‑Plateau, in Kaduna und Taraba, wo die geologischen Bedingungen außergewöhnlich farbintensive Berylle hervorbringen. Während Kolumbien weiterhin für „Muzo‑Green“ berühmt bleibt, bieten Nigeria und Sambia heute moderneren, oft stabileren Nachschub – was sie für den globalen Markt attraktiver macht.
Smaragde sind aufgrund ihrer typischen Einschlüsse („Jardin“) empfindlicher als andere Edelsteine, werden jedoch fast immer leicht geölt, um ihre Transparenz zu verbessern. Besonders gefragt sind Steine mit „No Oil“ oder „Minor Oil“, da sie extreme Seltenheit widerspiegeln und inzwischen stärker steigen als viele Diamantqualitäten. Der internationale Trend zu nachhaltigem und nachvollziehbarem Edelsteinabbau fördert zudem Länder wie Nigeria, die zunehmend in transparente und regulierte Lieferketten investieren, da ethische Beschaffung für Käufer immer wichtiger wird.
Durch ihre brillante Farbe, wachsende globale Nachfrage und begrenzte Vorkommen gehören hochwertige Smaragde zu den stabilsten und begehrtesten Farbedelsteinen unserer Zeit.
Wertentwicklung
- Feine Smaragde (Kolumbien, Sambia und zunehmend Nigeria) stiegen über 10 Jahre etwa 40–80 %, abhängig von Klarheit, Farbe und Behandlung; Premiumstücke sogar noch höher.
- Laut Marktbericht 2026 verzeichnen hochqualitative Smaragde seit Jahren ein jährliches Wachstum von 12–15 %, insbesondere unbehandelte oder „No‑Oil“-Steine.
- Nigerianische Smaragde sind ein klar wachsender Markt, da die Nachfrage nach neuen, erschwinglicheren, aber farbintensiven Herkunftsquellen steigt und die internationale Sichtbarkeit zunimmt.
- Kommerzielle Qualitäten stiegen moderat um 10–25 %, profitieren aber zunehmend vom globalen Trend zu Farbedelsteinen.
Werttreiber
Der stärkste Werttreiber ist die Farbe: tiefes, reines Grün mit leichter Blaukomponente erzielt Spitzenpreise. Danach folgen Klarheit und Behandlung – „No Oil“ oder „Insignificant Oil“ gelten als extrem selten und sind aktuell die am schnellsten steigenden Wertkategorien.
Herkunft ist ebenfalls wertrelevant: Kolumbien bleibt Premium, doch Nigeria gewinnt rasant an Bedeutung, da seine Steine farblich stärker werden und international an Marktpräsenz gewinnen.
Karatgewicht wirkt überproportional: ab 3–5 ct steigen Preise stark. Zudem spielt der Trend zu ethisch gewonnenen Edelsteinen Nigeria und Sambia besonders in die Karten.