Ural Veil ist ein Smaragd, dessen Wirkung nicht durch perfekte Klarheit, sondern durch seine innere Struktur entsteht. Der Stein zeigt eine weiche, fast nebelartige Textur, in der sich natürliche Einschlussmuster schichtartig abzeichnen.
Der Farbton bewegt sich im Bereich eines kühlen, leicht bläulichen Grüns, das durch die diffuse Lichtbrechung noch verstärkt wird. Statt klarer Reflexion entsteht ein ruhiger, flächiger Eindruck mit subtiler Tiefe.
Die Struktur erinnert an geologische Ablagerungen oder Landschaften, die sich im Inneren des Materials abbilden. Diese Eigenschaften sind typisch für Smaragde aus klassischen Lagerstätten des Uralgebirges, die für ihre charakteristische, fein verteilte Innenstruktur bekannt sind.
Auch wenn die Herkunft im Zertifikat nicht explizit ausgewiesen ist, entspricht das Erscheinungsbild deutlich diesem historischen Materialtyp, der heute nur noch begrenzt verfügbar ist. Eine zusätzliche Zertifizierung zur Herkunft ist optional problemlos machbar.
Der Emerald‑Cut verstärkt diese Wirkung zusätzlich, indem er das Licht entlang klarer Flächen führt und die interne Struktur vollständig sichtbar macht.
Ural Veilist kein Stein, der über makellose Transparenz definiert wird. Seine Qualität liegt in der Substanz – in der Art, wie sich natürliche Prozesse im Material ablesen lassen.
Smaragd Ural Veil.Schlagworte: Character Gemstone, Emerald, Galaxy View, Gemstone, Gemstones, Green Gemstone, inclusion gem, Macroview, Russian Emerald, transparent, untreated gemstone.Karat: 1.81 ct;Farbe: Green;Schliff: Emerald Cut;Schliffform: Emerald Cut;Abmessungen: 8.13 x 6.40 x 4.53;Behandlung: Moderate oil;Transparenz: Transparent;Herkunft: Russland / Ural;Country of Origin: Russland / Ural;Besonderheiten: Extrem seltene Herkunft, diese Smaragde sind heute nur noch selten zu finden - wenn überhaupt. ;Zertifikat-Labor: IGI.
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Technische Daten
Gewicht (ct)
1.81
Maße (mm)
8.13 x 6.40 x 4.53
Form/Schliff
Emerald Cut
Farbe
Green
Transparenz
Transparent
Behandlung
Moderate oil
Zertifikat (Labor)
IGI
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Besonderheiten
Extrem seltene Herkunft, diese Smaragde sind heute nur noch selten zu finden - wenn überhaupt.
Eines der größten unabhängigen Gemmologielabore weltweit mit globaler Präsenz; stark im Diamant‑Segment (natürlich & lab‑grown) und farbigen Edelsteinen. IGI steht im Handel für hohe Prüfkapazität, standardisierte Prozesse und schnelle Online‑Verifikation (Report‑Check). In vielen Märkten als Tier‑1/2‑Referenz genutzt – besonders, wenn skalierbare, international anerkannte Reports mit klarer Online‑Prüfung benötigt werden.
Weitere Informationen
Kurzbeschreibung
Smaragde gehören zu den ältesten und begehrtesten Edelsteinen der Welt und wurden bereits in Ägypten, im Römischen Reich und später in Kolumbien verehrt. Heute stammen die wichtigsten Smaragde aus Kolumbien, Sambia, Brasilien – und zunehmend auch Nigeria, das wegen seiner tiefgrünen, klaren Qualitäten immer mehr Beachtung findet. Moderne Märkte bevorzugen transparente, gut gesättigte Steine mit minimalem Öl. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach ethisch gewonnenen Smaragden, insbesondere aus Ländern mit wachsender Professionalisierung des Sektors wie Nigeria. Durch begrenzte Verfügbarkeit und intensive Nachfrage bleiben hochwertige Smaragde wertstabil bis wertsteigernd.
Deep Dive
Smaragde haben eine jahrtausendealte Geschichte und wurden bereits von den alten Ägyptern abgebaut, bevor Kolumbiens Minen im 16. Jahrhundert die Welt dominierten. Heute stammen die bedeutendsten Qualitäten aus Kolumbien, Sambia und Brasilien – doch in den letzten Jahren hat sich Nigeria als aufstrebender Produzent etabliert, dessen Smaragde für ihren besonders tiefgrünen Farbton und überraschend gute Klarheit zunehmend geschätzt werden. Die wichtigsten nigerianischen Abbaugebiete liegen im Jos‑Plateau, in Kaduna und Taraba, wo die geologischen Bedingungen außergewöhnlich farbintensive Berylle hervorbringen. Während Kolumbien weiterhin für „Muzo‑Green“ berühmt bleibt, bieten Nigeria und Sambia heute moderneren, oft stabileren Nachschub – was sie für den globalen Markt attraktiver macht.
Smaragde sind aufgrund ihrer typischen Einschlüsse („Jardin“) empfindlicher als andere Edelsteine, werden jedoch fast immer leicht geölt, um ihre Transparenz zu verbessern. Besonders gefragt sind Steine mit „No Oil“ oder „Minor Oil“, da sie extreme Seltenheit widerspiegeln und inzwischen stärker steigen als viele Diamantqualitäten. Der internationale Trend zu nachhaltigem und nachvollziehbarem Edelsteinabbau fördert zudem Länder wie Nigeria, die zunehmend in transparente und regulierte Lieferketten investieren, da ethische Beschaffung für Käufer immer wichtiger wird.
Durch ihre brillante Farbe, wachsende globale Nachfrage und begrenzte Vorkommen gehören hochwertige Smaragde zu den stabilsten und begehrtesten Farbedelsteinen unserer Zeit.
Wertentwicklung
- Feine Smaragde (Kolumbien, Sambia und zunehmend Nigeria) stiegen über 10 Jahre etwa 40–80 %, abhängig von Klarheit, Farbe und Behandlung; Premiumstücke sogar noch höher.
- Laut Marktbericht 2026 verzeichnen hochqualitative Smaragde seit Jahren ein jährliches Wachstum von 12–15 %, insbesondere unbehandelte oder „No‑Oil“-Steine.
- Nigerianische Smaragde sind ein klar wachsender Markt, da die Nachfrage nach neuen, erschwinglicheren, aber farbintensiven Herkunftsquellen steigt und die internationale Sichtbarkeit zunimmt.
- Kommerzielle Qualitäten stiegen moderat um 10–25 %, profitieren aber zunehmend vom globalen Trend zu Farbedelsteinen.
Werttreiber
Der stärkste Werttreiber ist die Farbe: tiefes, reines Grün mit leichter Blaukomponente erzielt Spitzenpreise. Danach folgen Klarheit und Behandlung – „No Oil“ oder „Insignificant Oil“ gelten als extrem selten und sind aktuell die am schnellsten steigenden Wertkategorien.
Herkunft ist ebenfalls wertrelevant: Kolumbien bleibt Premium, doch Nigeria gewinnt rasant an Bedeutung, da seine Steine farblich stärker werden und international an Marktpräsenz gewinnen.
Karatgewicht wirkt überproportional: ab 3–5 ct steigen Preise stark. Zudem spielt der Trend zu ethisch gewonnenen Edelsteinen Nigeria und Sambia besonders in die Karten.